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Bücher und Filme

  • Vom Gehorsam zur Verantwortung

    Jesper Juul und Helle Jensen

    Kinder in ihrer Eigenverantwortung stärken, statt Konflikten mit Machtausübung zu begegnendazu wollen die Autoren dieses Sachbuchs anregen. PädagogInnen unterschiedlicher Arbeitsbereiche sowie Eltern finden darin Tipps und Praxisbeispiele, die mit Erkenntnissen auf der Hirnforschung und Psychologie untermauert sind. Die Innsbrucker Psychologin und Supervisorin Robin Menges hat diese Ausgabe auf die Voraussetzungen im deutschsprachigen Raum hin neu überarbeitet und ergänzt.

  • Die kleine grüne Giraffe

    Sabine Moser

    In dem Kinderbuch „Die kleine grüne Giraffe“ geht es das Anderssein und das Akzeptieren der eigenen Individualität. Sabine Moser möchte mit dem Buch insbesondere das Selbstbewusstseins von Kindern stärken. Auch mit einem vermeintliches Handicap sollen sie Eigeninitiative ergreifen können und selbstbewusst Diskriminierung entgegentreten. Gemeinsam mit Gleichgesinnten geht das leichter. Inspiriert von ihrer Arbeit mit Diabetis-Selbsthilfegruppen hat Moser die Geschichte geschrieben und illustriert. Diese endet mit einer ungewöhnlichen Hochzeit und findet ihre Fortsetzung in einem zweiten Teil.

    Ist es ein Grund traurig zu sein wenn man anders ist? Nicht im Club der Anderen! Der kleinen grünen Giraffe Esmeralda und ihrer Freundin Floh schließen sich in diesem Club das karierte Zebra Caro, der lockige Igel Curly, das duftende Stinktier Skunky und noch viele andere liebenswerte Tiere mit Besonderheiten an. Onkel Isidor, der geniale Erfinder baut eine Sternputzmaschine und hat viele tolle Einfälle, die den Freunden das Leben erleichtern. Die Mitglieder im Club der Anderen sind füreinander da und erleben die tollsten Abenteuer, die man nur erlebt, wenn man ‒ anders ist.

    Zum Vorlesen für Kinder ab fünf Jahren.

  • Der Junge muss an die frische Luft

    Hape Kerkeling, Ruth Toma


    Der bekannte deutsche Comedian Hape Kerkeling verlor als Kind seine Mutter an ihre Depression.
    Seine Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" erzählt von der Rat- und Machtlosigkeit des jungen "Hans-Peter" und seines Vaters gegenüber der Krankheit – und davon, wie der Junge nach dem Selbstmord der Mutter von den Großeltern aufgenommen wird und zu dem heranwächst, den wir heute aus dem Rampenlicht kennen. Die Verfilmung des Buches läuft nun im Kino.

  • Annikas andere Welt

    Sigrun Eder, Petra Rebhandl, Evi Gasser

    Das Sachbuch „Annikas andere Welt“ teilt sich in drei Abschnitte: Im ersten erhalten Kinder Informationen über die psychischen Erkrankung der Eltern, deren Anzeichen und Auswirkungen auf sie selbst, die Eltern-Kind-Beziehungen sowie das Familienleben. Auch werden Ideen vermittelt, wie Kinder Gleichaltrigen die Krankheit erklären und wie sie selbst damit besser klarkommen können. Zahlreiche Mit-Mach-Seiten laden zusätzlich zur Selbstreflexion, zum Entdecken eigener Fähigkeiten und Bewältigungsstrategien sowie zur Entwicklung eines differenzierten Familienbildes ein. Die Unterlagen im Buch eignen sich auch für die psychologische, psychotherapeutische, ärztliche und pädagogische Begleitung.

    Im zweiten Teil bekommen Eltern, Angehörige und psychosoziale HelferInnen Informationen zu kindlichem Erleben, Folgeproblemen, Risikofaktoren und Fremdunterbringung.

    Für PsychologInnen und PsychotherapeutInnen finden sich im dritten Abschnitt Anregungen für die Arbeit mit psychisch erkrankten Eltern und deren Kindern.

  • Mamas Monster

    Erdmute von Mosch

    Ein Depressions-Monster, das Gefühle klaut, ja gibt´s denn so was? Seit Rieke weiß, was mit Mama los ist, geht es ihr gleich besser. Dieses zauberhafte Bilderbuch ist das erste, dass es Eltern, Großeltern und Erzieherinnen ermöglicht, kleinen Kindern zu erklären, was eine Depression ist.
    »Mama, bist du böse auf mich?« will die kleine Rieke von ihrer Mutter wissen, die seit Tagen nur noch müde im Bett oder auf dem Sofa liegt und keine Lust zum Spielen hat. Rieke ist traurig und fühlt sich schuldig, weil sie denkt, sie hat was falsch gemacht. Mit einfühlsamer Sprache und wunderbar zarten Bildern hat Erdmute von Mosch ein Buch gestaltet, dass 3-6jährigen Kindern die Krankheit Depression verständlich macht und erklärt, dass Traurigkeit und Rückzug Symptome einer Krankheit sind und mit Geduld und Hilfe von Ärzten und Therapeuten behandelt werden können.

  • Wir sind hier!

    Andrea Rothenburg

    Wenn eine Mutter oder ein Vater sich ein Bein bricht, wird darüber gesprochen. Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt, wird es oft verheimlicht. Kindern tut es aber gut, mit ihren Gefühlen und Sorgen gesehen zu werden, denn nicht nur für die Eltern ist es schwer, sondern auch für die Kinder.

    Wie empfinden sie die Erkrankungen der Eltern? Wie gehen sie damit um? Wie wird eine Depression, Bipolare Störung oder eine Schizophrenie wahrgenommen? Was kann ein Kind tun, wenn es sich allein gelassen und überfordert fühlt? Was würden die Kinder und Jugendlichen sich wünschen? Das sind Fragen, mit denen sich Pauline, Kristina, Melanie, Dominic und Timo auseinandersetzten und sie machen anderen Kindern Mut, trotz der Erkrankungen der Eltern, ihr Leben zu leben. Die Kinder sprechen über ihre Erfahrungen, sind mutig und sagen: „Wir sind hier!“

  • Sonnige Traurigtage

    Schirin Homeier

    In letzter Zeit ist mit Mama etwas anders: sie ist so kraftlos und niedergeschlagen. Auf diese "Traurigtage" reagiert Mona wie viele Kinder psychisch kranker Eltern: Sie unterdrückt Gefühle von Wut oder Traurigkeit, übernimmt immer mehr Verantwortung und sehnt sich nach glücklichen "Sonnigtagen". Erst als sich Mona einer Bezugsperson anvertraut, erfährt sie, dass ihre Mutter unter einer psychischen Krankheit leidet und fachkundige Hilfe benötigt. Im Anschluss wendet sich Mona mit wesentlichen Fragen direkt an das Leserkind: Was ist eine psychische Erkrankung? Bin ich schuld daran? Wer kann Mama oder Papa helfen? Mit wem kann ich reden? Außerdem wird ein Notfallplan für Krisenzeiten eingeführt. Im Ratgeberteil bekommen private und professionelle Bezugspersonen Anregungen, um betroffene Kinder zu unterstützen.

  • Nicht von schlechten Eltern

    Fritz Mattejat, Beate Lisofsky

    Wenn Eltern psychisch krank sind, leiden auch ihre Kinder. Statt beschützt und behütet aufzuwachsen, werden sie nicht selten über Nacht zur Stütze der Familie. Dies ist das erste Buch, das von der Seelennot der bisher übersehenen Kinder berichtet. Es bietet Eltern, Kindern, Erziehern und anderen Interessierten Unterstützung, Probleme früh genug wahrzunehmen und richtig zu handeln.
    »Als Betroffene musste ich am eigenen Leib erleben, wie die Kinder von psychisch erkrankten Eltern einfach übersehen werden. Das darf nicht sein.« Mit welcher seelischen Hypothek diese Kinder ins Leben gehen, macht das Buch durch die bewegenden
    Berichte erwachsen gewordener Kinder deutlich. Sie geratenselbst als Erwachsene noch in tiefste Loyalitätskonflikte, wenn sie das »Familiengeheimnis« offenbaren. An wen sollen sie sich wenden, wem können sie sich anvertrauen, wenn schon die nächsten Bezugspersonen nicht ansprechbar sind? Diese drängenden Fragen werden hier beantwortet. Die Autoren stellen Modelle und Initiativen vor, die Eltern und Kindern Unterstützung bieten.

  • Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder

    Albert Lenz

    Kinder als Angehörige psychisch kranker Menschen werden zu oft übersehen. Dieses Buch zeigt, warum und wie sie innerhalb des psychosozialen Hilfesystems berücksichtigt werden sollten.

    Kinder bei der Versorgung ihrer psychisch erkrankten Eltern einzubeziehen ist nicht nur eine notwendige Maßnahme zum Schutz der seelischen Gesundheit der Kinder. Eine Mitversorgung der Kinder bedeutet auch, erkrankte Eltern nicht mit ihren Versorgungsnöten und -ängsten allein zu lassen. Der Autor, Fachmann für das Thema Kinder psychisch Kranker, zeigt zahlreiche konkrete Möglichkeiten, wie v. a. Kliniken die Mitversorgung von Kindern implementieren können. 

    Der kompakte Band aus der Basiswissen-Reihe beleuchtet die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Psychiatrie und Jugendhilfe und bietet eine überzeugende Darstellung des aktuellen
    Forschungsstandes zur Mitbetroffenheit von Kindern.

  • Steh auf, Mama

    Justin Heazlewood

    Buch in englischer Sprache – Es ist 1992 in Burnie, Tasmanien, und der 12-jährige Justin lebt allein mit seiner Mutter. Wenn es ihr gut geht, ist Mama perfekt. Sie weiß, dass er seine Karotten roh und seinen Toast gekühlt mag, und sie weiß, wie man seine Wachstumsschmerzen lindert. Aber wenn sie krank ist, weint sie unkontrolliert und steht nie auf.

    Die High School ist in Sichtweite und Justin ist voller jugendlicher Energie. Aber die psychische Erkrankung seiner Mutter hängt wie ein Schatten über ihm und er spürt die Notwendigkeit, schnell erwachsen zu werden.

    Mit jugendlichem Überschwang erzählt sind "Get Up Mum" wild-liebenswerte, unterhaltsame und unglaublich kraftvolle Memoiren über Liebe, Familie und das Erwachsenwerden.

     

  • Kinderschutz mit psychisch kranken Eltern

    Ulrike Loch

    Kinderschutzarbeit mit psychisch erkrankten Eltern bedeutet weitgehend die Zusammenarbeit mit Eltern, die am Wohl ihrer Kinder interessiert sind und dieses aufgrund ihrer psychischen Konstitution dennoch nicht ausreichend sichern können. Anhand von Fallbeispielen aus der Kinder- und Jugendhilfe wird aufgezeigt, wie gelingende Kinderschutzarbeit mit dieser Adressatengruppe aussehen kann.
    Kinderschutz mit psychisch erkrankten Eltern findet an der Schnittstelle von Kinder- und Jugendhilfe und Psychiatrie statt. Bisher hat diese AdressatInnengruppe wenig Aufmerksamkeit in der Fachöffentlichkeit erfahren, obschon diese Kinder ein erhöhtes Risiko tragen, bereits in den ersten Lebensjahren fremduntergebracht zu werden. Dieses Handlungsmuster ist derzeit symptomatisch, wie die ethnografische Erhebung von Kinderschutzfällen aus Deutschland und Österreich zeigt. Anhand von rekonstruierten Fallbeispielen wird dargestellt, wie Kinderschutzarbeit derzeit gestaltet wird und welche Entwicklungen und Förderungen notwendig sind, um auch für diese AdressatInnengruppe die Vereinbarkeit von Kinderschutz und gelingender Eltern-Kind-Beziehung zu ermöglichen.

  • Wie auf verschiedenen Planeten: Eltern - Kinder - psychische Erkrankungen

    Gyöngyvér Sielaff

    Wenn eine Familie von einer psychischen Erkrankung betroffen ist, so sind alle Familienmitglieder betroffen. Jedes auf seine Weise. Der gesunde Vater oder die gesunde Mutter ist durch die Veränderungen häufig überfordert. Der erkrankte Elternteil hat mit der eigenen Krise zu kämpfen und zudem mit den Schuldgefühlen, als Mutter oder Vater versagt zu haben. Und die Kinder? 

    „Sie erleben neben den unerklärlichen und unberechenbaren Veränderungen des erkrankten Elternteils meist auch noch das Auseinanderbrechen ihrer Familien und beziehen all diese bedrohlichen Entwicklungen häufig auf sich selbst. Sie fühlen sich schuldig und verantwortlich, entwickeln „Erlösungsfantasien“ und sind überzeugt, wenn ihnen nur die richtigen Lösungen einfallen und sie sich in dem von ihnen gewünschten Maße verändern würden, könnten sie die gesamte Lebenssituation ihrer Familie beeinflussen, die erhoffte Gesundung herbeiführen.

    Gyöngyvér Sielaff hat in ihrem Buch „Wie auf verschiedenen Planeten“ zahlreiche Erfahrungsberichte von nun erwachsenen Kindern, von Müttern und Vätern zu diesem Thema gesammelt. 
    Verwirrende und beschämende Empfindungen, Zweifel und Schuld, Wut und Enttäuschung über schmerzlich vermisste Zuwendung werden so eindrücklich nachvollziehbar.

    Für Jugendliche ab 16 Jahren + Erwachsene

  • Frühförderung mit Kindern psychisch kranker Eltern

    Manfred Pretis

    Etwa drei bis fünf Millionen Kinder im deutschen Sprachraum haben mindestens einen Elternteil, der psychisch krank ist. Die Erkrankung der Eltern kann schlimme Folgen für die Kinder haben: Individueller Rückzug, schwierige soziale Verhältnisse, lange Krankenhausaufenthalte können eine sichere Bindung an die Eltern und eine gesunde Entwicklung der Kinder erschweren. Viele dieser Kinder leiden stumm und von Einrichtungen der psychosozialen Unterstützung unbemerkt. "Lieber früh fördern statt später behandeln", sagen die Autoren und zeigen, was man in der Frühförderung für Kinder psychisch kranker Eltern tun kann. Sie informieren über typische Störungsbilder der Eltern und erklären, wie das Kind die Erkrankung wahrnimmt. Einen neuen Schwerpunkt legen die Autoren auf die Bedeutung der familiären Zusammenarbeit, eng verknüpft mit einer "Resilienzlandkarte" aus langjähriger Praxiserfahrung. Die 3. Auflage wurde überarbeitet und durch neue Abbildungen und Tabellen ergänzt.

  • Glückshose

    Heather Gallagher

    When Mummy wears her happy pants we build sandcastles, go out for baby cinos and have lots and lots of cuddles. But when she comes home with baby Darcy, her happy pants stay in her wardrobe...

    "Postnatal Depression effects 1 in 7 women. Happy Pants is a heartfelt way to help older children know that their mum's postnatal depression is not because of them, that dads are loving and caring, families can support each other and that mum will get better with help." - Belinda Horton, Chief Executive Officer, PANDA (Post & Antenatal Depression Association)

  • Meine glückliche traurige Mami

    Michelle Vasiliu

    Author Michelle Vasiliu draws from her own experience of bipolar disorder, cleverly and humorously portraying the emotional roller coaster of this illness, as a young child might perceive it and how through these difficulties, the bond of love between mother and child remains true. A fantastic picture book and invaluable resource for parents, teachers and health professionals

    https://www.youtube.com/watch?v=t71BjgpmXjE

  • Das Wetter-Haus: Leben mit einem Elternteil mit Borderline-Persönlichkeit

    Lisa Laporte & Ronald Fraser

    This book provides clinically sound and age-appropriate information for children, answering questions about the borderline personality disorder of a parent, and suggesting ways to cope with the difficult situations.

    Through analogies of weather patterns, the book provides psycho-educational comments by a “weather wiz” who explains the mother’s sometimes strange behaviours that can be challenging to comprehend. The wonderful illustrations help with the understanding, and lighten the story with humour. This book will help teach children to better understand what is happening at home and how not to feel responsible for their parents’ stormy times.

  • Meine Mama hat eine Depression

    Nina Mitchell

    Nina is the mother of three boys, a qualified primary school teacher and now a first-time author. She has also suffered from depression for several years. When she found it challenging to explain the highs and lows of the illness to her sons, her answer was to write and self-publish a picture book. My Mum has Depression explains depression in simple words and pictures suitable for children of all ages. The purpose of my book is to provide a tool to adults so they can start the conversation with children. It would be an excellent resource for families, teachers, school guidance officers, public libraries, social workers, community aid centres, and similar aid organizations.

  • BIG und ich

    David Miller

    Big and Small are machines that work together as a team. ‘But some days Big goes a bit wobbly, and I get a lot worried.’ Big malfunctions in a variety of ways and Small tries to help with the assistance of The Boss and Mechanic. The story is a metaphor for a child living with an adult who experiences mental illness but could also fit for children who have a parent with a substance misuse problem. BIG and ME is dramatically illustrated with paper sculpture.

  • Du kannst einen Elefanten nicht verstecken, Ein Kinderbuch zu mentaler Gesundheit

    Sally Halligan

    This illustrated book is used as supported reading for children with a parent with a diagnosed mental illness. The book encourages the 'elephant in the room' or the stigma of mental illness, to be discussed openly in an age appropriate manner.

    A wonderful book for families facing the associated challenges when a parent has a mental illness. The story is told through the voice of a female middle child.

    This book comes with a Safety Plan to complete with appropriate support. The book is the perfect way to start a conversation about mental health, feelings and experiences. It provides hope and guides the development of strategies that will help to empower children. It is a wonderful resource for therapists, case workers, counsellors, welfare officers, social workers, mental health nurses, group facilitators and parents.

  • Ein Regenschirm für Alex

    Rachel Rashkin-Shoot

    This book narrates a young boy’s journey as he attempts to understand and cope with his mother’s abrupt mood swings. Written to be read with a therapist, parent, or other trusted adult, the story of Alex reassures affected children that they did not cause and are not responsible for the volatile behavior of their parent. Written by Dr. Rachel Rashkin-Shoot, a psychologist educated at the Adler School of Professional Psychology, with an amazing talent for explaining advanced notion in words that children can understand and enjoy. This book was wonderfully illustrated in colors by Danni Diol.

  • Warum ist Papa so wütend? Ein Buch über PTSD und Militärfamilien

    Seth Kastle

    Seth Kastle is a veteran and the author of this children’s book and the upcoming book Why is Mom so mad? Both of these books were written to assist military families who are struggling with PTSD.

    https://www.youtube.com/watch?v=Nwx_RHUmQmw

  • In meiner Ecke des Mondes

    Rachel Rashkin-Shoot

    This book is intended for children and adolescents who have experienced some form of trauma (children 11+). Narrated by 12-year-old Abigail, the book is written in a straightforward but gentle style and has a strong psycho-educational component.

    The idea is to normalize the response that many children have to overwhelming events in their lives. Through Abigail’s story, trauma is put into simple terms that kids can understand and it’s done without delving into details of her own or any specific trauma, but focusing instead on responses to trauma and the healing process that follows.

    Interactive questions at the end of each page encourage discussion among children and the trusted adults in their lives.

  • Der Tag der toten Ente

    Nick Hornby

    A film based on the book by Nick Hornby. Story revolves around a boy with a single mum who has depression and at times is suicidal. The film is available on video. It is rated M but can usefully be used with upper primary children if the right excerpts are used, and certainly with teenagers.

  • Die beste aller Welten

    Adrian Goiginger

    Adrian erlebt eine Kindheit im außergewöhnlichen Milieu einer Drogenszene am Rand einer österreichischen Stadt, und mit einer Mutter zwischen Fürsorglichkeit und Drogenrausch. Wenn er groß ist, möchte er Abenteurer werden. Trotz allem ist es für ihn eine behütete Kindheit, die beste aller Welten, bis sich die Außenwelt nicht mehr länger aussperren lässt. Helga weiß, sie muss clean werden, um ihren Sohn nicht für immer zu verlieren. Doch dazu muss sie ihre eigenen Dämonen besiegen ... – vipmagazin

  • Helikopter-Mann

    Elizabeth Fensham

    About a boy whose father has schizophrenia, this diary- style book is pitched at children aged 10-13 and up. Very good. Published by Bloomsbury, distributed by Allen and Unwin. 

  • Du bist nicht allein

    A SANE Guide to mental illness for children.

    A cartoon- style book inspired by the experiences of Dan Halloran whose mother had schizophrenia. The book is aimed for children aged 8-12 and is very readable. Available through SANE  by phone or over their webpage 

  • Geh weg, Herr Sorgenmacher!

    Nicky Johnston

    Brayden is an intelligent, confident and courageous boy. Yet, his worry thoughts can be quite unbearable. See how Brayden discovers his superpowers, takes control and is able to live free and happy. Ages  4-10+

  • Der Sorgen-Baum

    Marianne Musgrove

     This booklet helps to relieve stress and anxiety in children. It's a novel that's ideal to read to your kids, or give to them to read themselves if they're aged if they're aged 7 to 11 years.

    Winner of the Australian Family Therapists Award for Children's Literature 2008 and shortlisted for the Queensland Premier's Literary Award for Best Children's Book, the 2008 Adelaide Festival Award for Children's Literature and the Australian Children's Peace Literature Prize 2007.

  • Warum bist du so traurig?

    Beth Andrews

    When a parent has depression, children often feel sad and confused themselves. This interactive book can help by:

    • Explaining depression and its treatment in kid terms
    • Reassuring children that their parents can get better
    • Exploring the many feelings children usually have
    • Helping children understand and express their feelings
    • Providing practical tips for coping with a parent's depression
    • Showing children how they can feel better too
  • Warum bist du so ängstlich?

    Beth Andrews

    When a parent has post traumatic stress disorder (PTSD), children often feel confused, scared or helpless themselves. This interactive book can help by:

    • Explaining PTSD and its treatment in kid terms
    • Reassuring children that their parents can get better
    • Exploring the many feelings children usually have
    • Helping children understand and express their feelings
    • Providing practical tips for coping with a parent's PTSD
    • Showing children how they can feel better too
  • Mama, Mia und das Schleuderprogramm

    Christiane Tilly, Anja Offermann, Anika Merten

    »Bei deiner Mama wirbeln ganz viele Gefühle und Gedanken, Ängste und Wünsche in ihr herum. So wie bei einer Waschmaschine. Erst wenn die Waschmaschine still steht, kann man die einzelnen Teile auseinander halten, sortieren und auf die Leine hängen. So ist das mit den Gefühlen auch. Jedenfalls bei der Krankheit, die deine Mama hat.«

    Wenn ein Familienmitglied psychisch erkrankt, geraten nicht nur die erwachsenen Angehörigen aus dem Gleichgewicht. Auch die Kinder erleben eine große Verunsicherung und suchen nach Erklärungen für das Verhalten des Elternteils. Häufig fühlen sie sich schuldig an der Situation und machen sich große Sorgen. Es ist wichtig, Kinder nicht allein zu lassen mit ihrer Not, ihren Ängsten, Fragen und Wünschen. Sie brauchen Entlastung und Ermutigung, altersgemäße Informationen und Raum für Spaß und Spiel. 

    Dazu soll dieses Buch beitragen. Die Geschichte gibt einen Einblick in die Borderline-Erkrankung. Kinder lernen die Symptome zu verstehen und welche Hilfemöglichkeiten es gibt. Sie begreifen, dass sie geliebt werden, auch wenn Vater oder Mutter das im Durcheinander der Gefühle nicht so zeigen können.

  • Mit dem schwarzen Hund leben

    Matthew Johnstone

    Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren

    Jeder kennt jemanden, der irgendwann einmal an einer Depression gelitten hat oder noch leidet - am "schwarzen Hund", wie es in diesem Büchlein heißt. Matthew Johnstone war selbst über viele Jahre betroffen, seine Frau Ainsley hat ihn in dieser Zeit begleitet und unterstützt. -Mit dem schwarzen Hund leben" hält eine Fülle praktischer Ratschläge bereit - darüber, wie man eine Depression frühzeitig erkennt, was man dagegen tun kann und was man lieber bleiben lässt, vor allem aber auch darüber, wie Angehörige helfen können, ohne dabei selbst krank zu werden. 
    Die Johnstones haben eindringliche, berührende und oft humorvolle Bilder für das Leben mit der Depression gefunden und einen Ton, der Betroffene und ihre Angehörigen aus ihrer Isolation und Hilflosigkeit befreit, Trost spendet, Mut macht und Hoffnung verleiht.

  • Als sei nichts

    Christian Kloß

    Ich bin elf Jahre alt, als mir meine Mutter die Nachricht überbringt: „Der Papa ist tot.“ Er hatte sich vor einen Zug geworfen.

    Es beginnen zwanzig Jahre außerordentlicher Belastungen, der Suche nach Liebe und Anerkennung sowie der Stigmatisierung, Tabuisierung und eigenen Verdrängung. Denn wenige Jahre nach dem Tod des Vaters sollte ich auch meine Mutter verlieren. Die paranoide Schizophrenie lässt sie nicht mehr meine Mutter sein. Als ich 31 bin, finden wir sie tot im Wohnzimmer auf der Couch: vermutlich Selbstmord mit Schlaftabletten.

    Ich brauche lange, um zu begreifen, dass ich nicht nur meine Eltern, sondern auch das Unbeschwerte meiner Kindheit und Jugend verloren hatte. Erst mit Anfang zwanzig kann ich mich auf den langen Weg machen, erwachsen zu werden in einer Welt, die mir das Gefühl vermittelt, als sei nichts.

    Eine Autobiografie.

    In schonungslosen Worten und unterfüttert mit Reflexionen, führt Christian Kloß dem Leser das Aufwachsen als Kind von psychisch erkrankten Eltern vor Augen. Mit zwei Suiziden und der von der betroffenen Mutter nicht akzeptierten Psychose, schildert der Autor einen in seiner Härte außergewöhnlichen Fall. Dabei lässt er seine therapeutischen Erfahrungen einfließen, um den betroffenen Lesern – auch im erwachsenen Alter – eine Rückmeldung zu ihrer Situation geben zu können. Scham, Ängste und Trauer werden dabei ebenso behandelt wie auch alltägliche Herausforderungen des aufwachsenden Jugendlichen: soziale Beziehungen, Berufswahl oder Freizeitgestaltung. Mit seinem Buch stößt Christian Kloß in den Kern des problematischen Aufwachsens von Kindern mit psychisch erkrankten Eltern vor: die Suche nach der eigenen Identität und der Frage „Wer bin ich?“.

  • Nele im Nebel

    Ortrud Beckmann

    Die dreizehnjährige Nele lebt mit ihrer jüngeren Schwester Kiki in einer Wohngruppe. Papa wohnte schon lange nicht mehr bei ihnen. Mama wurde erst immer merkwürdiger und ist dann plötzlich verschwunden. Als Nele eine Lungenentzündung bei Onkel Leo und Tante Friedel auskurieren soll, ist sie alles andere als begeistert: Was soll sie denn auf einer öden Nordsee-Insel? Bestimmt wird sie Kiki ganz furchtbar vermissen. Doch Leo und Friedel entpuppen sich als schwer in Ordnung. Als Nele auch noch den um ein Jahr älteren Tonke kennenlernt, steht sie plötzlich vor einer schwierigen Entscheidung. Behutsam, aber ohne Beschönigungen erzählt 'Nele im Nebel' von dem schwierigen Weg, den viele Kinder psychisch kranker Eltern gehen müssen. Es macht Mut, spendet Trost und zeigt: Egal, was mit Mama und Papa los ist jedes Kind hat das Recht auf ein eigenes Leben. Der Roman eignet sich auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen psychisch kranker Eltern.

  • Papas Seele hat Schnupfen

    Claudia Gliemann, Nadia Faichney

    Neles Zuhause ist der Zirkus. Ihre Familie zählt zu den besten Seilartisten der Welt. Schon seit Generationen. Doch dann wird Neles Papa krank. Seine Seele bekommt Schnupfen. Und das in einer Welt, in der alles bunt und fröhlich ist und man eigentlich glücklich sein könnte. Neles Papa, der der immer so stark war, wird schwach. Vor Neles Augen – und vor den Augen der ganzen Welt. Nele schämt sich für ihren Papa. Sie ist wütend. Er tut ihr Leid, und sie fragt sich, was wohl ihre Freunde denken und ob sie sie noch mögen werden. In ihre heile Welt ziehen Schatten ein. Sie hat viele Fragen, auf die sie keine Antworten weiß. Ihre Mama will sie nicht fragen, weil sie auch schon so traurig ist. Oma und Opa sind weit weg. Zum Glück gibt es den Dummen August, der Nele erklärt, warum ihr Papa so traurig ist und dass auch die Seele Schnupfen haben kann und dass alles seine Zeit braucht. Gemeinsam mit der Zirkusfamilie erlebt Nele, dass es ihrem Papa manchmal besser und schlechter geht, aber er gibt nicht auf, und durch die Krankheit entdeckt er plötzlich Fähigkeiten, die ihm vorher gar nicht so bewusst waren. Ein Buch zu einem schwierigen und traurigen Thema, das trotzdem nie düster ist, sondern eingehüllt in ein warmes, sattes Blau, mit einer positiven Farbe am Ende: einem Picknick im Grünen mit einem warmen Herbstsonnengelb. 

  • Unsichtbare Narben: Erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern berichten

    Johannes Jungbauer, Katharina Heitmann

    Das Schweigen brechen


    Eine psychische Erkrankung in der Familie bringt vielfältige Belastungen und Einschränkungen mit sich. In diesem authentischen und bewegenden Ermutigungsbuch berichten erwachsene Kinder psychisch erkrankter Elternteile ihre Sicht der Dinge.
    Die besonderen Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche mit einem psychisch erkrankten Elternteil machen, stellen oft ein jahrzehntelang gehütetes Familiengeheimnis dar. In diesem Buch brechen erwachsene Kinder ihr Schweigen, stellen sich ihren Erinnerungen, sprechen über ihre Gefühle und ordnen sie in ihre Biografie ein. 
    Die zehn Geschichten zeigen ein Spektrum unterschiedlicher Persönlichkeiten und unterschiedlicher Diagnosen der Eltern – von Zwangsstörungen über Borderline, Schizophrenie hin zu Depression und Alkoholabhängigkeit. Manche Themen ziehen sich durch alle Berichte, wie Verantwortungsgefühl, Abgrenzung, Scham und Schuldgefühle, Beziehungsängste, die Suche nach der eigenen Identität sowie Psychotherapie und Selbsthilfe als wichtige Hilfequellen.

  • Warum ist Mama traurig? 

    Susanne Wunderer

    Eines Tages kann Mama nicht mehr aufhören, traurig zu sein. Lilli weiß nicht, was los ist. Sie bekommt große Angst. Glücklicherweise erkennt die Oma von Lillis Freund Paul, dass Lillis Mama krank ist und Hilfe braucht.
    Warum ist Mama traurig? ist ein Bilderbuch für Kinder von 2–5 Jahren, das mit ansprechenden Zeichnungen und auf kindgerechte Art erklärt, was eine Depression ist und wer helfen kann.
    Im Anhang gibt die Autorin Tipps für das Gespräch mit den Kindern.
    Das Buch ist eine Hilfe für betroffene Familien und lässt sich gut in der Eltern- und Angehörigenberatung, der therapeutischen und pädagogischen Begleitung von Kindern und im Kindergarten einsetzen.

  • Helen

    Sandra Nettelbecks

    Die Musikprofessorin Helen hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Einen Mann, der sie liebt, und eine 13-jährige Tochter. Doch das alles wird überschattet von einer schweren Depression, die sie fast in den Selbstmord drängt. Die Krankheit treibt die Familie immer weiter auseinander, bis Helen sich von Ehemann, Tochter und Freunden abwendet. Die einzige Person, die sie zu dieser Zeit noch zu verstehen scheint, ist eine ihrer Studentinnen, Mathilda, die selbst unter Depression leidet. Zusammen gründen sie eine Art Zweck-WG, in der sich beide gegenseitig beistehen können.

  • Hirngespinster

    Christian Bach

    Die Dallingers sind eine Bilderbuchfamilie, hüten jedoch auch ein bedrückendes Geheimnis: Vater Hans (Tobias Moretti) führt Selbstgespräche, wird immer neurotischer und gerät gar in Konflikt mit der örtlichen Polizei, nachdem er die Satellitenschüssel eines Nachbarn demoliert hat. Aus diesem Grund muss sich Sohn Simon (Jonas Nay) um den Haushalt und seine kleine Schwester Maya (Ella Frey) kümmern. Eine schöne Abwechslung offenbart sich ihm in Person der selbstbewussten Verena (Hanna Plaß), die in Vorbereitung ihres Medizin-Studiums ein Praktikum im örtlichen Krankenhaus absolviert. Doch gerade als sich die beiden ein wenig näher kommen, muss Simon seinem Vater beistehen. Der hat die Elektriker, die die Satellitenschüssel am Nachbarshaus neu installieren wollten, mit einer Axt attackiert und wird deswegen in eine geschlossene Psychiatrie gesperrt. Die Diagnose der Ärzte lautet Schizophrenie. Simon ist besorgt um seinen Vater – und auch um sich selbst, denn das Risiko, die Krankheit ebenfalls zu bekommen, liegt bei zwanzig Prozent...

  • Wo bist du?

    Andrea Rothenburg

    Die aktuelle Diskussion zum Thema psychische Erkrankungen hat in der letzten Zeit mehr Raum gewonnen. Wie aber geht es den Kindern psychisch Erkrankter? Wie den Eltern? Die Dokumentation „Wo bist Du? - Kinder psychiatrieerfahrener Eltern im Fokus“ gibt ihnen eine Stimme. Sie berühren mit ihren ungehörten Geschichten, mit ihren unterdrückten Gefühlen. Auch Psychiater und Therapeuten kommen zu Wort und bringen Licht ins Dunkle. „Wo bist Du?“ ist ein bewegender, wichtiger Film, der zum Nachdenken und Handeln anregt.

  • Der letzte schöne Tag

    Es ist das letzte Mal, dass sie Sybilles (Julia Koschitz) Stimme hören, doch das können Lars Langhoff (Wotan Wilke Möhring) und die beiden Kinder Maike (Matilda Merkel) und Piet (Nick Julius Schuck) nicht ahnen. Für sie ist es jeweils nur ein ganz normales Telefonat. Und so reagiert die zwölfjährige Maike mit gewohnt pubertärem Trotz auf den Anruf ihrer Mutter. Auch Lars und der sechsjährige Piet sind nicht ganz bei der Sache, als sie mit Sybille telefonieren. Später werden sie ein schlechtes Gewissen haben, doch was geschehen ist, kann nicht mehr gut gemacht werden.

    Sybille Langhoff, 40-jährige Anästhesistin, zweifache Mutter und Ehefrau, hat sich das Leben genommen. Für ihre Familie indes muss das Leben weiter gehen, die Schule, der Job, der Haushalt, die ganz profanen Dinge. Trauer, Selbstvorwürfe, aber auch Wut auf Sybille sorgen für eine emotionale Gemengelage, auf die niemand vorbereitet ist. Hätte er, Lars, nicht merken müssen, dass sich die Depression seiner Frau verschlimmert hat? Hätte sie, Maike, nicht freundlicher zu ihrer Mutter sein müssen? Und wie lange kann man vor Piet geheim halten, dass seine Mutter Selbstmord begangen hat?

    Lars’ Schwester Ruth (Lavinia Wilson) hilft, wo sie nur kann. Sie ist es auch, die am Grab ein ergreifendes Gedicht vorträgt. Erst in diesem Augenblick ist es um die Selbstbeherrschung ihres Bruders geschehen: Er bricht zusammen. Für Maike ist das ein Grund zur Beunruhigung: Hat ihre beste Freundin nicht gesagt, dass die Witwer, die am lautesten weinen, am schnellsten eine Neue haben? Und ist es nicht verdächtig, wie hilfsbereit und mitfühlend sich die Nachbarin ihrem Vater gegenüber verhält? Beim Beerdigungskaffee zeigen sich Lars’ Eltern von ihrer unsensibelsten Seite, so dass Piet erfährt, was wirklich mit seiner Mutter geschehen ist. Es gibt viel zu reden in der Familie Langhoff. Missverständnisse müssen aufgeklärt, Wahrheiten ausgesprochen, neue Verhaltensweisen eingeübt werden. Fest steht: Für Lars und die Kinder wird das Leben nie mehr so sein, wie es einmal war. Weil Sybille es nicht mehr leben wollte.

  • 37Grad: Mein verrücktes Leben - Von starken Kindern und kranken Müttern

    (Folge auf Youtube)

    Fast drei Millionen Kinder leben in Deutschland mit einem psychisch kranken Elternteil zusammen. So auch Lara und Frederike. Laras Mutter litt schon unter Depression, als Lara zur Welt kam. Die ersten Jahre bemerkte Lara nichts von der Krankheit, aber dann wurde sie Teil von Laras Alltag. Lara bemühte sich immer, für ihre Mutter da zu sein. Aber jetzt, wo sie in der Pubertät ist, ist sie manchmal wütend darüber, dass sich alles nur um ihre Mutter dreht. Frederike war neun, als ihre Mutter an Depression erkrankte. Für das merkwürdige Benehmen ihrer Mutter machte sie sich selbst verantwortlich. Die Schuldgefühle und die selbstauferlegte Verantwortung für die Mutter und die beiden Brüder bedrückten sie so sehr, dass sie die Schule vernachlässigte und sich immer mehr zurückzog. Durch eine Therapie hat sie gelernt, besser mit der Situation umzugehen.

     

    Bild: https://programm.ard.de/TV/3sat/37-grad--mein-verruecktes-leben/eid_280078912436890

Resources

  • Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil (children of parents with a mental illness, COPMI) erleben langfristig mit einer höheren Wahrscheinlichkeit negative Auswirkungen. Maßnahmen zur frühzeitigen Unterstützung ihrer Bedürfnisse können die Anpassung erheblich verbessern und negative Folgen reduzieren. Derzeit lebt etwa jedes vierte Kind weltweit bei einem Elternteil mit einer psychischen Erkrankung. Die lebenslangen Konsequenzen für Einzelpersonen, Regierungen und die Gesellschaft insgesamt sind wahrscheinlich erheblich. Es gibt beträchtliche personelle Barrieren für die Früherkennung von COPMI und die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse – insbesondere im Rahmen des Systems für psychische Gesundheit von Erwachsenen. Die aktuelle Studie zielt darauf ab, solche Hemmnisse abzubauen und die Identifizierung von COPMI in den bestehenden Gesundheitssystemen zu verbessern.

  • Final report: Supporting children who have parents with mental disorders in Tyrol

    A mapping of existing Tyrolean support and societal structures

    Hintergrund

    In einem 4-jährigen Forschungsprojekt soll in Tirol die Lebenssituation von Kindern, die psychisch erkrankte Eltern haben, verbessert werden. Um kon- krete Praxisansätze zu entwickeln, mit denen die betroffenen Kinder besser wahrgenommen und die Familien unterstützt werden können, braucht es Wissen über die Tiroler Ist-Situation hinsichtlich vorhandener Angebote und gesamtgesellschaftlicher Strukturen

  • Final report: Prevalence of mental disorders and uptake of mental health services in Tyrol

    An analysis of epidemiological literature and administrative data from the Tyrolean health insurance

    Hintergrund und Ziel

    Die frühzeitige Wahrnehmung und Unterstützung von Kindern psychisch er- krankter Eltern kann durch unterschiedliche Ansätze erfolgen. Eine mögliche Herangehensweise ist es, über die erwachsenenpsychiatrische Versorgung in Kontakt mit den Kindern und deren Familien zu kommen. Um diesen An- satz genauer zu prüfen, sind Informationen über die Prävalenz von psychi- schen Erkrankungen und die Inanspruchnahme von Leistungen erforderlich. Der Bericht zielt darauf ab, die Epidemiologie psychischer Erkrankungen so- wie Merkmale der PatientInnen, die Leistungen in der psychiatrischen Ver- sorgung in Tirol, die in den Bereich des Gesundheitswesen fallen, in Anspruch nehmen, darzustellen.

  • Meeting the Intergenerational Needs of Families Where a Parent Has a Mental Illness

    Melinda Goodyear - School of Rural Health, Monash University and the Parenting Research Centre

    Psychische Erkrankungen der Eltern können erhebliche psychologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen auf Familien haben. Wegen der möglichen Auswirkungen eines Elternteils

    Geisteskrankheit bei Kindern kann es auch zu „intergenerationellen“ Auswirkungen kommen. Beispielsweise können Kinder ein stärkeres Bewusstsein für die Symptome ihrer Eltern entwickeln, mit Fürsorgepflichten belastet werden und sogar ihre eigenen psychischen Zustände durch eine genetische Mischung entwickeln und Umwelteinflüsse. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Dienstleistungen die Auswirkungen einer elterlichen psychischen Erkrankung zwischen den Generationen berücksichtigen.

  • Ein Überblick über das Village Project - schicken Sie uns eine E-mail, wenn wir Ihnen einige Exemplare für Ihre Organisation oder für Sie persönlich zusenden sollen!

  • Village Flyer Folder

    A3 Posterfolder

    Ein Überblick über das Village Project - schicken Sie uns eine E-mail, wenn wir Ihnen einige Exemplare für Ihre Organisation oder für Sie persönlich zusenden sollen!

  • A factsheet providing an overview of our project (written in English and German).

  • Das Village Projekt

    Information für Interessensvertreter

    An information flyer describing stakeholder participation within our project.

  • Video from the research project: Co-producing help-seeking narratives with children of parents with mental illnesses, by sociologist Brenda Gladstone and Jennifer Bramwell. More information see: http://brendagladstone.ca

  • Animiated video describing the work of the Frühe Hilfen, an early intervention and prevention program to support families with infants 0 - 3 years.

  • Verrückte Kindheit

    Spielt Mamas oder Papas Welt im Kopf verrückt... verrückt sich der Alltag der Kinder und aller anderen in der Familie.

    Mit der psychischen Erkrankung eines Elternteils zurechtzukommen, stellt die Kinder vor große Herausforderungen, aber auch die anderen erwachsenen Angehörigen. Immer wieder tauchen Fragen und Unsicherheiten auf. VeRRückte Kindheit bietet Beratung und Information, Online Beratung, Vorträge, und ein Online Forum zum Gedankenaustausch.

  • Resources for Parents and Professionals

    Families where a Parent has a Mental Illness (FaPMI)

    Resources for parents and professionals from 'Eastern Health', Victoria, Australia, for families where a parent has  a mental illness

  • A video from Monash University (Australia) with CoI Dr Melinda Goodyear and Prof Darryl Maybery describe their recent mental health research projects.

  • COPMI Material

    Kinder von psychisch erkrankten Eltern

    An organisation promoting better outcomes for children and families where a parent experiences mental illness.

  • COPMI international

    A global partnership for child, parent and family mental health

  • Homepage for 'Let's Talk about Children' research study at Monash University, Melbourne, Australia. "Developing an Australian-first recovery model for parents in Victorian mental health and family services."

  • Australian national workforce centre for child mental health

  • "Support in Mind Scotland seek to support and empower all those affected by mental illness, including family members, carers and supporters."